Breyer & Seck spricht sehr oft von der hohen Qualität mit der sie ihre Häuser bauen. Dies war auch einer der Gründe warum wir uns für Breyer & Seck entschieden haben. Leider wurden wir auch beim Klinker enttäuscht. Nicht nur was die Dauer der Arbeiten, sondern auch die abgelieferte Qualität betrifft.

In der ersten Planung sollten die Klinkerarbeiten zum 01.07.2011 abgeschlossen sein. Dies war natürlich nach der Verzögerung im Rohbau (ohne das Ankerproblem) nicht mehr zu schaffen. Geliefert wurde der Stein kurz vor dem Richtfest am 15.07.2011. Dass es dann aber noch 14 Tage dauerte, bis die Arbeiten begonnen wurden, war für uns schon ein Ding der Unmöglichkeit. Am 28.07.2011 durften wir dann tatsächlich die ersten Steine am Haus bestaunen und uns von Herrn Stölting (Firma Kreativ-Bau Stölting) erklären lassen, dass er sehr viel Wert darauf legt, die Arbeiten ordentlich auszuführen. Da strahlte unser Herz wieder und wir waren guter Dinge, dass es endlich einmal ohne Probleme weitergehen könnte.

Unser Stein ist nicht unbedingt der beste Freund desjenigen, der ihn an die Wand bringen soll, da er schlecht Feuchtigkeit aufnimmt und somit nur in kleinen homöopathischen Dosen verarbeitet werden kann. Laut Aussage von Herrn Stölting benötigt man ca. 2-2 1/2 Wochen für ein Haus unserer Größe.
Nach einer neuen Planung sollten die Arbeiten nun zum 18.08.2011 abgeschlossen sein. Das deckt sich ganz gut mit Herrn Stöltings Zeitangabe, vorausgesetzt man würde sich täglich dem Klinker widmen.

Das alleine wäre vielleicht möglich gewesen, hätte sich die Klärung der fehlenden Anker nicht fast 8 Wochen hingezogen, obwohl der Statiker schon zum 07.07.2011 die Aussage traf, dass die fehlenden Anker gesetzt werden müssen. Von zügiger Problembehebung kann man hier leider nicht mehr sprechen, wenn am 15.08.2011 die ersten Schrauben angebracht wurden. Damit die Schrauben sich noch etwas besser mit dem Mauerwerk anfreunden konnten, wurden die Klinkerarbeiten auch erst 1 Woche später fortgesetzt. Somit blieben noch 7 Tage um diese Arbeiten zu beenden bzw. so herzustellen, dass die Fenster eingebaut werden konnten.

Zur Erklärung: Bis zum 10.08. war der Klinker auf der Westseite ca. 1,50m hoch und auf der Südseite bis Ende Erdgeschoss. Somit wurde in 6 Tagen so ziemlich das gesamte Haus fertig gestellt, was ja laut Aussage von Herrn Stölting in 2 – 2 1/2 Wochen zu schaffen ist. Mag ja erst mal toll klingen, dass es schneller ging, als gedacht, aber nun wissen wir auch was es bedeuten kann.

Auf den Bildern ist klar erkennbar, dass man hier auch nicht mehr von der hochgepriesenen Qualität sprechen kann. Freunde kommentierten es mal so, Zitat:“sieht aus als wäre hier ein Laster von innen gegen gefahren“.

Der Kommentar von Herrn Stölting, Zitat: Sie wollten ja fertig werden.“ Sven war der erste Empfänger dieses Kommentars und ging damit vernünftig um. Wäre ich diejenige gewesen, die das zu hören bekommen hätte, wäre ich wahrscheinlich Amok gelaufen. Es kann nicht angehen, dass man seit 6 1/2 Wochen am Klinker arbeitet und erst unter Zeitdruck in der Lage ist, diese Arbeit (vorerst) zu beenden und dann so ein Werk abliefert.

Hätte man diese Wochen genutzt und immer wieder mal einen Meter geklinkert, dann wäre es vielleicht besser ausgegangen. Aber gut…Hätte, wäre, wenn. Zumal hier auch angedeutet wurde, dass wir den Druck ausgeübt hätten. Selbstverständlich haben wir immer wieder nachgefragt, wann es denn nun endlich mal vorwärts geht. Wahrscheinlich hätte das jeder getan, bei so langer Wartezeit. Für den zeitlichen Rahmen des Fenstereinbaus und die Verzögerung bei den Schrauben sind wir ganz sicher nicht verantwortlich.

Die meisten Sachen wurden behoben, aber der fade Beigeschmack bleibt erhalten. Nur kurz zusammengefasst: Von der Lieferung des Klinkers bis zur beendeten Verfugung sind etwas mehr als 10 Wochen vergangen! Respekt demjenigen, der da noch Freude strahlend lächelt.

5 Kommentare

  1. Na, das ist ja fast wie bei uns. Und uns wird immer erzählt, wir wären der einzige Bau, wo etwas bei Breyer & Seck schief läuft.

    • Nun, die Liste von Pleiten, Pech und Pannen ist noch nicht vollständig geschrieben, aber wir haben es ja schon mehrfach erwähnt: nein, es lief mitnichten alles reibungslos. Wie man die jeweilige Situation bewertet muss jeder mit sich selbst ausmachen, aber unsere Beobachtung der Probleme des zweiten Breyer und Seck BV in unserem Baugebiet (an vorderster Front: Dach/Fenster undicht) haben mich – sehr vorsichtig formuliert – ebenfalls irritiert. Auch dort hat zwischenzeitlich die Übergabe stattgefunden, seitdem habe ich nicht mehr mit den Bauherren gesprochen, ich bin gespannt was sie so berichten.

  2. 10 Wochen sollen lang sein. Was sollen wir sagen mit 24 Wochen?

    • Hmm.. das ist K*$§e. Ich drücke die Daumen, das es bei Euch trotzdem vernünftig weiter geht.

      Im übrigen: ich würde nach 24 Wochen dem Bauunternehmen wahrscheinlich fristlos kündigen (ohne Anwalt zu sein und die genauen Konsequenzen zu können, bin ich mir ziemlich sicher, dass man sich nicht jeden Blödsinn gefallen lassen muss. Und 6 Monate bedeutet auch 6 Monate Miete und Bereitstellungszinsen..)

    • Hallo Markus,

      jeder Kunde von Breyer & Seck bekommt die Auskunft, dass er der einzige Kunde mit Problemen ist.

      Sprich Herrn Breyer direkt an. Wahrscheinlich kennt er die Einzelfälle nicht.

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